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Über das Versorgungswerk der deutschen Wirtschaft e.V. als Unterstützungskasse (U-Kasse) im Sinne des § 4d EStG, ermöglicht SMARTpension® eine Kombination zweier Welten: die versicherungsrückgedeckte Finanzierung in der Anwartschaftsphase – und die reservepolsterfinanzierte Kalkulation in der Leistungsphase.

Was ist eine Unterstützungskasse?

Die Unterstützungskasse ist mit über 150 Jahren Tradition der älteste Durchführungsweg der betrieblichen Altersvorsorge in Deutschland. Es handelt sich um eine eigenständige Versorgungseinrichtung, die für einen oder mehrere Arbeitgeber die Betriebsrente durchführt, welche über den Pensionssicherungsverein (PSVaG) in Köln insolvenzgeschützt sind. Die Unterstützungskasse hat in den allermeisten Fällen die Rechtsform eines eingetragenen Vereines und ist von der Körperschaftsteuer befreit.

Es gibt zwei unterschiedliche Finanzierungstypen einer Unterstützungskasse:

  1. Die rückgedeckte Unterstützungskasse basiert auf den Kalkulationen einer Versicherung, da sie in Lebensversicherungen investiert. Aufgrund der strengen Anlagevorschriften für Lebensversicherungen erfolgt die Geldanlage somit überwiegend in Zinspapieren, die spätere Rente basiert auf der Annahme einer langen Lebenserwartung.
  1. Die pauschaldotierte Unterstützungskasse hingegen ist frei in der Kapitalanlage. Dadurch kann sie flexibel agieren, um etwa die Herausforderungen der historisch niedrigen Zinsen zu meistern. Für die Verrentung kann die voraussichtliche Lebenserwartung realitätsnaher und somit geringer angesetzt werden als bei einer Lebensversicherung.

 

Stichwort Sterbetafeln

Für die Höhe einer Rente ist ein entscheidender Faktor, welche Lebenserwartung zu Grunde gelegt wird. Wird eine lange Lebenserwartung zu Grunde gelegt, fällt die Rente geringer aus, da sie laut Kalkulation länger gezahlt werden muss. Lebensversicherungen verwenden dabei nicht die Zahlen des Statistischen Bundesamtes, sondern eigene, sehr viel höhere, die von einer sehr langen Lebenserwartung ausgehen.

Beispiel Lebenserwartung 45-jähriger Mann:

  • Sterbetafel Statistisches Bundesamt 2013 – 2015: 79,6 Jahre
  • Sterbetafel der Deutschen Aktuarvereinigung e.V.:   DAV 2004: 91,7 Jahre

Je nach Betrieb und Branche wird sich aber eine Lebenserwartung ergeben, die noch deutlich unter der allgemeinen Lebenserwartung liegt, welche vom Statistischen Bundesamt ermittelt wird. Und: Mittlerweile gibt es Anzeichen, dass in Industrienationen wegen ungesunder Lebensweise die Lebenserwartung sogar leicht fällt oder zumindest nicht mehr mehr so steigt wie bisher (vgl. Süddeutsche Zeitung vom 14.1.2018 – mehr erfahren).

In Großbritannien gab es nach Berechnungen der Unternehmensberatung LCP (PDF-Download) einen krassen Trendwechsel, siehe Schaubild:

Umso wichtiger wird es, auf solche Entwicklungen flexibel reagieren zu können.

 

Was ist das Besondere bei SMARTpension®? 

Das Versorgungswerk der deutschen Wirtschaft e.V kombiniert in SMARTpension® die beiden Finanzierungsformen einer Unterstützungskasse, um das Beste aus zwei Welten zu vereinen:

  • Die Ansparphase erfolgt rückgedeckt bei namhaften großen Lebensversicherern. Das hat einen guten Grund: Lebensversicherer sind bewährte Profis bei der langfristigen Geldanlage für viele Jahrzehnte und sichern Mindestansprüche.
  • Die Auszahlungsphase aber, also die Verrentung, wird bei SMARTpension®  nach den Prinzipien der pauschaldotierten Unterstützungskasse durchgeführt.

 

Die Vorteile der pauschaldotierten Unterstützungskasse im Überblick

  • Die Unterstützungskasse ist von der Körperschaftsteuer befreit.
  • Nur bei einer Unterstützungskasse kann Gehalt ohne die sonst üblichen Höchstgrenzen Einkommensteuer mindernd für eine Betriebsrente verwendet werden.
  • Freie Kapitalanlage, bei SMARTpension® via ETF.
  • Die Lebenserwartung wird auf Basis individueller Sterbetafeln realistischer und praxisnäher errechnet und berücksichtigt Besonderheiten des jeweiligen Betriebes oder einer Branche.
  • Über den Pensionssicherungsverein sind die Ansprüche geschützt.

 

Stichwort pauschaldotiert:

Der Gesetzgeber knüpft die Vorteile des Betriebsausgabenabzugs der Zuwendungen und der Körperschaftsteuerbefreiung daran, vereinfacht gesagt, dass nur so viel Geld eingezahlt wird, wie tatsächlich für eigene Zwecke benötigt wird. Dafür wurden pauschale Sätze festgelegt, deshalb “pauschaldotiert”. Eine pauschaldotierte Unterstützungskasse soll nicht Kapital horten und als Kreditgeber auftreten. Dadurch verringert sich der Betriebsaufwand, den der Arbeitgeber bei einer von ihm zugesagten Betriebsrente am Anfang leisten muss.


Die Kapitalanlage für SMARTpension®

Das Kassenvermögen der überbetrieblichen Gruppen‐Unterstützungskasse, also die Gelder der Mitglieder des Versorgungswerk der deutschen Wirtschaft e.V., werden in ein Weltmarktportfolio für Assetklassen wie Aktien und Anleihen investiert. Die Investition erfolgt derzeit ausschließlich in kostengünstige ETF, wobei ein „Best‐in‐Class“ Ansatz verfolgt wird. Um den jeweils besten ETF einer Assetklasse zu bestimmen, vergleichen wir alle in Deutschland für den Vertrieb an Privatkunden zugelassenen ETFs in diesem Bereich anhand der Kriterien Rendite, Steueroptimierung, Abbildungsgenauigkeit sowie Emittentenqualität. Ausführlich informieren wir Sie darüber in unserem Dossier Investmentprozess.

 Sie wollen persönlich mehr über die U-Kasse und die Arbeit des Versorgungswerk der deutschen Wirtschaft e.V. erfahren? Schreiben Sie uns: zum Kontaktformular

 

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